Am Sonntag kehrten die Profis der TSG Hoffenheim auf den Trainingsplatz zurück, um mit der Sommervorbereitung zu beginnen. Allerdings war das Team von Chefcoach Pellegrino Matarazzo noch nicht vollständig, wie unter anderem „Sportwetten24“ berichtet.

Laut dem Portal fehlten neben dem zurückgekehrten Florian Grillitsch auch Ozan Kabak, Ihlas Bebou, Andrej Kramarić sowie die Verkaufskandidaten Diadié Samassékou (nach Leihe zu Olympiakos Piräus) und Kasim Adams (nach Leihe zum FC Basel 1893).

Auch die deutschen U21-Nationalspieler Angelo Stiller und Finn Ole Becker haben noch Urlaub. Ihre Rückkehr wird für den 12. Juli erwartet.

Kramarić wird sogar noch etwas länger Urlaub haben: Der kroatische Nationalspieler soll Gerüchten zufolge erst am 15. bis 22. Juli ins Trainingslager in Kitzbühel einsteigen. Aber das ist noch nicht alles:

Abwehrspieler Ermin Bičakčić nahm ebenfalls nicht an den Übungen teil. Es laufen noch Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung, da sein Vertrag ausläuft. Der Ausgang ist noch offen, aber TSG-Manager Alexander Rosen zufolge befindet man sich in einem „vertrauensvollen, freundschaftlichen Austausch“.

Etwa 600 Fans beobachteten den Trainingsauftakt der TSG. Trainer Pellegrino Matarazzo wirkte fröhlich und optimistisch, wie man es von ihm gewohnt ist.

Aber auch ein Trainingsauftakt erfordert eine gewisse Ernsthaftigkeit: „Druck gehört immer zum Profifußball dazu. Klar, wir haben Zeit, um etwas zu entwickeln. Ich freue mich darauf, mit den Jungs Fortschritte zu machen und voranzukommen.“ Matarazzo, der im Winter kam, hat nun eine volle Vorbereitung mit der TSG zur Verfügung.

Das Ziel der TSG Hoffenheim für die kommende Saison ist ein Aufstieg. In der letzten Saison kämpfte das Team bis zum Schluss um den Klassenerhalt. Der erreichte zwölfte Platz genügt den Ansprüchen in Hoffenheim nicht. Kurzfristig steht jetzt das Kennenlernen und Zusammenwachsen im Vordergrund.

Mittelfristig möchte Matarazzo auch das Umfeld wieder mit attraktivem Fußball begeistern: „Die TSG steht für Mut, Offensivgeist und Frische. Natürlich wollen wir auch wieder den TSG Hoffenheim-Stil etablieren.“

Die letzte Saison war sportlich enttäuschend und dürfte sich höchstwahrscheinlich auch negativ auf die Zuschauerzahlen ausgewirkt haben.

Die PreZero-Arena war nur bei sechs Spielen ausverkauft. Bei der Auslastung (81 Prozent) belegte Hoffenheim den letzten Platz. „Natürlich kommen mehr Zuschauer, wenn man attraktiv spielt“, weiß Matarazzo. Der 45-Jährige ist sich jedoch auch bewusst, dass er mit seinem Team nicht nur auf attraktiven Fußball setzen kann: „Attraktivität ohne Ergebnisse funktioniert nicht.“

Von Klaus

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