Ein lang gehegter Traum geht für Ilkay Gündogan in Erfüllung. Nach sieben erfolgreichen Jahren bei Manchester City wechselt der Mittelfeldspieler zum FC Barcelona. Damit reiht er sich in die Liste deutscher Nationalspieler ein, die zuvor bereits bei den Katalanen spielten, wie Bernd Schuster, Robert Enke und Marc-Andre ter Stegen.

Gündogan gab bei seiner offiziellen Vorstellung zu Protokoll, dass sein Jugendidol Xavi ist, der heute als Trainer beim FC Barcelona an der Seitenlinie steht. Es scheint, als würden sich die Dinge fügen.

Der „alte Dortmunder Kumpel“ in Barcelona

Mehrere Faktoren haben für den Wechsel zum spanischen Meister gesprochen. Obwohl Gündogan zwischenzeitlich auch mit einer Rückkehr zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, möchte er nochmals auf höchstem Niveau angreifen.

Barcelona ist nach wie vor eine Top-Adresse im Fußball. Mit seinem neuen Team strebt der deutsche Nationalspieler nicht nur die Verteidigung der spanischen Meisterschaft an, sondern auch internationale Erfolge. In einem emotionalen Abschiedsstatement an die Fans von Manchester City äußerte Gündogan die Hoffnung, dass man sich möglicherweise in der kommenden Saison im Finale der Champions League wiedersehen werde.

Lewandowski freut sich auf großartigen Vorlagengeber

In Barcelona trifft Gündogan zudem auf einen Kumpel aus seinen Dortmunder Zeiten – Robert Lewandowski. Mit dem polnischen Stürmer hat er beim BVB eine äußerst erfolgreiche Zeit erlebt. Fußballerisch passen Gündogan und Lewandowski bestens zusammen.

Es bedarf keines großen Fußballfachmanns, um zu erkennen, dass die Barca-Fans in der kommenden Spielzeit auf einige Treffer nach einer Kombination zwischen Gündogan und Lewandowski hoffen können.

Pep Guardiola als Unterstützer des Wechsels

Wir glauben zudem, dass der Trainer von Manchester City, Pep Guardiola, seinem ehemaligen Schützling zum Wechsel nach Spanien geraten hat. Guardiola, eine Ikone des FC Barcelona, fühlt sich seinem Heimatverein noch immer verbunden.

Die Details des Vertrags in Barcelona

Rein sportlich gesehen gab es eigentlich keinen Grund für Gündogan, von Manchester City nach Barcelona zu wechseln. Der 32-Jährige hatte in der vergangenen Saison mit Manchester City das Triple geholt – Meisterschaft, FA-Cup und Champions League. Bei den Engländern war man jedoch nicht bereit, dem deutschen Nationalspieler einen langfristigen Vertrag anzubieten.

Gündogan wollte keinen Einjahresvertrag akzeptieren. Für ihn hieß es letztendlich „Barcelona oder nichts“, so der Mittelfeldspieler.

Gündogan macht finanziell einen guten Deal

Beim FC Barcelona hat Gündogan einen Zweijahresvertrag mit einer Option für eine dritte Spielzeit erhalten. Sein Gehalt als ehemaliger Kapitän von Manchester City wird auf 10 Millionen Euro netto geschätzt.

Die Spanier haben eine horrende Ausstiegsklausel in den Vertrag geschrieben. Sollte Gündogan vorzeitig wechseln wollen, müssten interessierte Vereine unglaubliche 400 Millionen Euro auf den Tisch legen. Dieser Betrag ist angesichts des geschätzten Marktwerts von Gündogan von 20 Millionen Euro natürlich absurd.

Da der Vertrag des deutschen Nationalspielers bei den Sky Blues ausgelaufen ist, muss Barcelona keine Ablöse an Manchester bezahlen.

Von Klaus

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